Die zweite Sitzung der AG Sport & Menschenrechte im Jahr 2026 fand am 15. Jänner in einer neuen Location statt. Bei dem Treffen in der Sport Arena Wien nahmen 20 Vertreter*innen aus nationalen und internationalen Sportverbänden, NGOs und Initiativen teil.
Der Schwerpunkt der Sitzung lag auf der bevorstehenden FIFA WM der Männer 2026.
Fünf Wochen vor der Eröffnung, gab Nicole Selmer, Chefredakteurin des ballesterer Fußballmagazins, einen Input für alle Teilnehmer*innen. In ihrem Input thematisierte sie nicht nur die erstmals bei einer FIFA WM inkludierte Menschenrechtspolicy, sondern auch die gegenseitige Instrumentalisierung von Sport und Politik (Infantino <-> Trump) und was sich österreichische Fans vor Ort bzw. vor den Bildschirmen erwarten können.
Im Anschluss berichtete Hanna Stepanik (fairplay-VIDC) von den bevorstehenden Aktivitäten im Zuge des Projekts “GAME ON! Sport für Menschenrechte” zur FIFA WM 2026.
Im zweiten Schwerpunkt des Tages widmete sich die Arbeitsgruppe dem Thema “Gentests“. Wie das IOC am 26. März mitteilte, gilt die neue Regelung ab den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles und umfasst sowohl Einzel- als auch Teamsportarten. Es wurde der Umgang der Verbände mit der Entscheidung diskutiert (Umsetzung durch den Verband, Information der Athlet*innen, …). Die Grundsatzdebatte wurde bereits in einer vergangenen Sitzung ausführlich geführt.
Als letzter Punkt wurde das Thema “Teilnahme von russischen Athlet*innen bei Bewerben” diskutiert.