Die drittet Sitzung der AG Sport & Menschenrechte im Jahr 2025 fand am 23. Oktober statt. Es nahmen 23 Vertreter*innen aus nationalen und internationalen Sportverbänden, NGOs und Initiativen teil.
Die Sitzung im Oktober hatte zwei Schwerpunktthemen, die sich beide um aktuelle Entwicklungen in den Verbänden drehten: Die AG Mitglieder diskutierten zum Thema „Mindestalter von Athlet*innen“ sowie zur Thematik rund um „Gentests“.
Zum Thema “Mindestalter” gab Julia Powischer (Generalsekretärin vom Österreichischen Schwimmverband) ein kurzes Input. Medial sehr präsent waren Diskussionen rund um die Teilnahme einer zwölfjährigen Chinesin (Anm. Yu Zidi) bei der Schwimm-WM. Der OSV hat bei Schwimmbewerben in der Regel keine U14-Athlet*innen am Start. Der OSV nutzt das Athlet:innenentwicklungs-Konzept, um die langfristige Athlet*innenentwicklung besser planen, begleiten und unterstützen zu können.
(https://www.schwimmverband.at/schwimmen/athletenentwicklung)
Danach berichteten verschiedene Verbände ihre Erfahrungen und Einschätzungen in diesem Bereich und tauschten sich aus.
Das Thema “Gentests” polarisiert stark und wird medial häufig sehr aufgeheizt diskutiert. Einige Mitglieder der AG berichteten von ihren Ansichten und Plänen hierzu, während Organisationen wie 100% Sport und die fairplay Initiative aktuelle wissenschaftliche Daten präsentierten.
Leichtathletik-WM: Mann oder Frau? Warum ein Gentest im Sport für Streit sorgt – Gesundheit – SZ.de
Zum Schluss wurde auch die bevorstehende FIFA Fußballweltmeisterschaft 2026 der Männer in Kanada, Mexiko und den USA kurz angesprochen. Diese wird die AG im Jahr 2026 thematisch in den Fokus rücken.